Anschlußunterbringung für Flüchtlinge
Schwieberdingen
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Aufgabe: 

Bauherr: 

Planung: 

Realisierung:

 

BGF: 

Bearbeitung: 

Leistungen:

Inhaber aller Rechte:

Wohngebäude für Flüchtlinge

in Schwieberdingen

Gemeinde Schwieberdingen

2015

2016 - 2017

ca. 2.000 m2 

 

Stefan Trumpp

Freier Architekt

LPH 1 - 7, LPH  8 begleitend 

Stefan Trumpp Freier Architekt

Stuttgart

Die Planung für das Flüchtlingswohnheim in Schwieberdingen hatte in vielerlei Hinsicht sehr flexibel zu erfolgen: nachdem in einem ersten Schritt verschiedene Standorte, Unterbringungs-konzepte und Bauarten (u.a. auch in Container-bauweise) untersucht worden waren, wurde ein Vorentwurf für 72 Personen erstellt.

Diese sollten in 18 Wohneinheiten a 4 Personen untergebracht werden. Teil des Konzepts waren auch Überlegungen zu einer evt. Nachnutzung durch andere Bewohnergruppen, z.B. Studenten.

Die Gesamtanordnung der dreiflügeligen Anlage schirmt den Hof von der dem Baugrundstück benachbarten Bundesstraße ab.

 

De Erschliessungszone mit Laubengängen fungiert als Schnittstelle zum Hofbereich und lädt zur Kommunikation ein.

Die ursprünglich 2-geschossige Anlage sollte in Holz-Hybridbauweise errichtet werden und nach aussen hin eine hinterlüftete Holzfassade erhalten.

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Nach einem zwischenzeitlichen durch übergeordnete politische Umstände bedingten 

Projektstop mußte die Zahl der unterzubringenden Personen nach oben korrigiert werden, so dass ein weiteres Geschoss erforderlich wurde, dieses aber durch Einsparungen teilweise "refinanziert" werden musste. So wurde z.B. leider die Holzfassade durch ein WDVS ersetzt.

Es wurde ausserdem entschieden, den mittlerweile sehr schwierigen Marktbedingungen im Bausektor dergestalt zu begegnen, dass die Ausschreibung auf Basis des genehmigten Baugesuchs räumlich und funktional klar definiert wurde, hinsichtlich der Baukonstruktion aber systemoffen, incl. der vom Generalunternehmer zu erbringenden Werkplanung.

 

Nachdem bei der Submission verschiedene Systeme angeboten wurden, erfolgte nach der Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots die Errichtung durch den Generalunternehmer in einer konventionellen Massivbauweise mit Halbfertigteilen. 

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