Sparkasse Ulm
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Aufgabe: 

Bauherr: 

Realisierung:

BGF: 

BRI:

Kosten: 

Leistungen: 

Bearbeitung: 

Neubau Verwaltungsgebäude 

Sparkasse Ulm 

2013 - 2015 

ca. 8.200 m2 

ca. 24.800 m3

ca. Mio € netto (KGr. 300-400) 

LPH 4-9 

W. Sponer 

Projektleitung  im Büro 

Lederer Ragnarsdóttir Oei GmbH & Co. KG

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Der Neubau des Verwaltungsgebäudes für die Sparkasse Ulm liegt an der wichtigen „Neuen Straße“, die zur „Neuen Mitte“ der Stadt Ulm führt. Zusammen mit dem wuchtigen „Neuen Bau“ auf der gegenüberliegenden Straßenseite bildet das neue Verwaltungsgebäude das Entrée zur Ulmer Innenstadt. Gebäudehöhe, Gebäudeflucht und Materialität der Fassaden vom „Neuen Bau“ werden aufgenommen und verstärken die Torsituation. 

Zur tiefer liegenden und niedrigeren Bebauung des Fischerviertels, das sich an der Südseite anschließt, wird die Gebäudehöhe um zwei Etagen reduziert und somit nimmt die vorhandene Topographie auf. 

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Das Verwaltungsgebäude nimmt einige Verwaltungsabteilungen auf, sowie das Telefonbanking-Center, das Immobilienmanagement, Archive mit Rollregalanlagen, einen Gymnastikraum, Fahrradabstellräume mit Umkleiden und einen Veranstaltungssaal.

Das Gebäude ist als Massivbau mit Betonkern und tragenden Außenstützen ausgebildet. Das Mauerwerk ist als hinterlüftete Vorsatzschale konstruiert und besteht aus recycelten Steinen.

Die Etagen werden über zentral liegende Aufzüge und ein einzelnes Treppenhaus im Gebäudekern erschlossen. Die gesamte Außenabwicklung steht somit für die Belichtung der Arbeitsbereiche zur Verfügung. Der zweite Rettungsweg verläuft in Abstimmung mit der Feuerwehr der Stadt Ulm über die Fenster.

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Die plastisch herausspringenden Fenster lenken die Blickrichtungen von innen in Längsrichtung der „Neuen Straße“ und schaffen zum einen den Bezug zu den Sparkassenneubauten, die entlang der Neuen Straße stehen, und heben zum anderen die Enge an der Sattlergasse/ Weinhofberg auf.

Das Dach zeigt ich als „fünfte Ansicht“ für den Blick vom Ulmer Münster bewußt aufgeräumt, die Technikzentrale ist wie das Gebäude in Mauerwerk gehalten, Zu- und Abluftöffnungen werden durch Kupferbügel überspielt.

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